1.05.2008

Das letzte Glashaus










(2004, ein Projekt in Zusammenarbeit mit Treacle Theatre, dem Pumpenhaus, Cactus Junges Theater und dem Jib)

Meine erste Zusammenarbeit mit Kaspar Wimberley war eine sinnliche Entdeckungsreise durch ein zerfallenes Glashaus, das wir nach seinen 40 erlebnisreichen Jahren mit unserem Theaterprojekt ein letztes mal zum Leben erweckt haben. Mit 19 Jugendlichen und einem Hahn haben wir in der fantastischen Atmosphäre des Gewächshauses alltäglich absurden Figuren, Geschichten um zarte Träume, paradiesische Sehnsüchte und morbide Pflanzen erzählen lassen.

Regie: Kaspar Wimberley und Marina Sahnwaldt
Bühne und Kostüme: Kaspar Wimberley
Es spielte: 19 junge Theaterbegeisterte

1.04.2008

Jugend SCHILLER´t


Ein Beitrag zum Schillerjahr
(2004, Koproduktion mit den Städtischen Bühnen Münster und dem Schillergymnasium)

“In diesem Beitrag zum Schillerjahr revolutionieren 14 Schüler/innen ihren Deutschunterricht. Sie stürmen das Lehrerpult und beschimpfen, wie es auch Spiegelberg und Karl Moor aus den Räubern taten, die Pädagogik ihrer Zeit und machen sich selbst auf die Suche nach der Persönlichkeit und dem Autor Friedrich Schiller. Sie erleben den Zwang in der Militärakademie und damit den unbedingten Willen zur Freiheit. Sie entdecken einen geheimnisvollen Raum mit historischen Kostümen und Requisiten und richten eine „Schiller-Insel“ ein. Dort finden sie Schillers Dramen, Gedichte und Balladen und schlüpfen in seine Figuren. Ein Aufruf in Münster ließ zwei gebürtige Schwaben zusammenkommen. Sie lasen den Schüler/innen vor laufender Kamera eine Szene aus “Kabale und Liebe“ in ihrem und Schillers eigenwilligem Dialekt vor.“
Aus dem Programm

Konzept und Regie: Marina Sahnwaldt
Bühne und Kostüme: das Ensemble
Dramaturgie: Christina Lahmann
Musikalische Unterstützung: Kai Niggemann
Es spielten: 14 Schillernasen des Schillergymnasium Münster

1.03.2008

KlangLimonade


Eine szenisch-, musikalische Erinnerung an Erik Satie

(2003/04, Städtische Bühnen Münster)








In meiner ersten Inszenierung an einem klassischen Stadttheater suchte ich, ganz nach meiner Gewohnheit, wenig klassische Formen. Meine Vorliebe für Erik Satie, ließ mich einen Abend mit zwei Schauspielern und einem Pianisten die bekannten musikalischen Werke mit seinen weniger bekannten Texten und Zeichnungen zu einem Gesamtbild dieses Künstlers arrangieren.

Regie: Marina Sahnwaldt
Bühne und Kostüme: Victoria Seute
Es spielten: Philip Grüneberg und Christoph Römer
Klavier: Liviu Petcu

1.02.2008

Sprechfuge


von Ernst Toch






(1999, Arrangement und Inszenierung am Oberstufenkolleg Bielefeld)

“Das rhythmische Sprechwerk wurde für diese Performance für einen vierstimmigen Chor von Christine Brade und Marina Sahnwaldt neu arrangiert. Die Textgrundlage basiert allein auf wiederholten Aufzählungen geografischer Angaben. Mit dem Crescendo ihrer Klangkollage aus elektrischen Sounds und einer Geräuschkulisse aus Materialien wie Wasser, Metall, Stiefeln, Metronomen und Stimmen arrangierte Marina Sahnwaldt ein spannungsgeladenes Vorspiel. In der darauf folgenden Stille, erklangen aus weiter Ferne die vier Stimmen des Chores, die sich langsam und bedrohlich aufeinander zubewegten. Doch bevor es zum bedrohlichen Aufeinandertreffen (der Völker) kommt, erlischt das Licht und die Stimmen werden von elektronischen Kriegsgeräuschen übertönt.“

Arrangement und Regie: Marina Sahnwaldt
Musikalisches Arrangement und Einstudierung: Christine Brade
Es sangen und spielten: Musik-Kollegiaten des Oberstufenkollegs Bielefeld